Biologie - die Lehre vom Leben
Was gibt es besseres, als zu lernen, wie das Leben funktioniert? Und da das Leben sehr mannigfaltig vorkommt gibt es viel zu lernen: über Pflanzen und Tiere, Insekten und Menschen, Verhalten und Ökologie, Stoffwechsel und Biochemie, Evolution und Genetik. Und weil man das alles nur verstehen kann, wenn man ausreichend Grundlagen hat, macht man auch noch gleichzeitig ein halbes Chemiestudium mit. Dazu ein bißchen Physik, Mathematik und damit es nicht langweilig wurde, habe ich mich noch mit Informatik und Englisch beschäftigt.
Das Studium habe ich in der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg absolviert. Dorthin ging ich nach der Bundeswehr, weil man angeblich Gentechnik betreiben konnte. Konnte man auch, aber nicht so einfach wie gedacht. Davor kamen Praktika und Auswahlklausuren. Und mich neben der Biologie (und Chemie und Physik) auch noch die Informatik interessiert hat, habe ich mir auch ein paar ziemlich trockene Vorlesungen und Seminare "angetan". Spannender war da schon der Umgang mit Computern, was bei mir schon mit dem Commodore C64 losging.
Schließllich war es geschafft - ich schrieb meine Diplomarbeit am Institut für Mikrobiologie und Biochemie bei Prof. Hillen. Das Thema hieß "Untersuchungen zu Xylanabbau und Katabolitrepression bei Bacillus megaterium" - aus heutiger Sicht bereits ein produktionslogistisches Thema.
Naturwissenschaftliche Studiengänge lassen nicht viel Zeit für Ferien oder Ferienjobs, die meisten Sommertage verbringt man im Labor. Dank der finanziellen Unterstützung meiner Eltern, eines Stipendiums der Friedrich-Naumann-Stifung und eines Nebenjobs bei Siemens konnte ich zügig studieren und steuerte dann mein nächstes Ziel an: die Promotion.